Hennen

Verpackungskünstler

Man kann es braten, kochen, verbacken, einlegen oder pochieren: das Ei. Es entsteht aus einer Dotterkugel, die sich auf ihrem Weg durch den Eileiter der Legehenne zu einem fertigen Ei entwickelt. Im Eileiter der Henne wird das Ei spiralförmig gedreht, damit sich das Eiweiß gleichmäßig um die Kugel verteilt.
Nach einer hauchdünnen Schalenhaut entsteht die 0,4 mm dicke Außenschale aus Kalk. Im letzten Schritt wird das Ei mit einer wachsähnlichen Schicht überzogen, damit es vor dem Austrocknen und dem Befall von Schadstoffen geschützt ist. Nach 24 Stunden ist das Ei fertig und wird von der Henne in das Nest gelegt.
 
Eierfarbe
Am häufigsten sieht man braune und weiße Hühner, es gibt aber auch schwarze, rote, getupfte, gesprenkelte und gestreifte Hühner. Die Farbe des Gefieders hat jedoch nichts mit der Farbe der Eier zu tun. Sie ist vielmehr genetisch bedingt. In braunen Schalen werden Farbpigmente eingelagert, in weißen nicht. Die Färbung erfolgt in den letzten Stunden vor der Eiablage.

Eiersortierung
Die Eier kommen direkt vom Hühnerstall aus den Legenestern auf das Sortierband. Dort werden die Eier nach Gewichtsklassen sortiert und in die Eierschachteln verpackt.
Der Stempel verrät, woher das Ei kommt.
 
Bei Eiern unterscheidet man vier Gewichtsklassen:
XL, Sehr groß: ab 73g
L, Groß: 63g bis unter 73 g
M, Mittel: 53 bis unter 63 g
S, Klein: unter 53 g

Jedes Ei ist mit einem Zahlen- und Nummerncode gekennzeichnet. Mit einem Blick auf das Ei weiß man, wo es herkommt.


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Woher kommt ...
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